OCOOPA ruft 1,5 Millionen Taschenwärmer zurück — Brandrisiko durch Akku
CPSC-Rückruf: Lithium-Ionen-Akkus in OCOOPA-Handwärmern können überhitzen und sich entzünden
KI-generiert1,5 Millionen Taschenwärmer zurückgerufen — nach Bränden und einem Todesfall
Die US-Verbraucherschutzbehörde CPSC hat am 30. Juli 2026 einen umfangreichen Rückruf veröffentlicht: Rund 1,5 Millionen wiederaufladbare Handwärmer der Marke OCOOPA (importiert von Shenzhen Street Cat Technology) sollen wegen eines ernsten Brand- und Verbrennungsrisikos nicht mehr benutzt werden. Die Geräte wurden unter anderem bei Amazon und Walmart verkauft.
Was ist das Problem?
Ursache des Rückrufs ist der verbaute Lithium-Ionen-Akku: Er kann überhitzen und sich entzünden — teils während der normalen Nutzung, teils beim Laden. Der CPSC-Meldung zufolge sind bereits erhebliche Schäden aufgetreten:
- 1.480 gemeldete Überhitzungsfälle
- 15 Brände
- 350 Verbrennungsverletzungen
Besonders schwer wiegt ein Todesfall: Eine 83-jährige Frau aus San Diego, Kalifornien, starb im Februar 2026 an den Folgen eines Brands, der durch das Produkt ausgelöst wurde.
Welche Modelle sind betroffen?
Der Rückruf betrifft folgende OCOOPA-Modellnummern:
| Modell | Modell |
|---|---|
| UT3053 | ZLS-118S |
| UT3056 | ZLS-118D |
| ZLS-118 | H01 |
| — | H01(PD) |
Wer eines dieser Geräte besitzt, sollte die Modellnummer auf der Unterseite oder dem Gehäuse prüfen.
Was Besitzer:innen jetzt tun sollten
- Gerät sofort nicht mehr benutzen und nicht mehr laden.
- Mit permanentem Marker "RECALLED" gut sichtbar auf das Gerät schreiben.
- Ein Foto des Geräts anfertigen, auf dem Modell- und Chargennummer erkennbar sind.
- Das Foto über die offizielle OCOOPA-Rückrufseite einreichen, um eine Rückerstattung zu erhalten.
Sicher entsorgen — nicht in den Hausmüll
Lithium-Ionen-Akkus dürfen bei einem solchen Rückruf nicht über den normalen Hausmüll, die Wertstoff-Recyclingtonne oder gewöhnliche Batterie-Sammelboxen im Handel entsorgt werden. Der Hinweis der Behörde ist eindeutig: Die Entsorgung muss ausschließlich über eine kommunale Sondermüll- oder Elektroschrott-Sammelstelle erfolgen.
Warum das über den Einzelfall hinaus relevant ist
Der Fall zeigt exemplarisch ein Risiko, das bei vielen kleinen Akku-Elektronikgeräten besteht — von Handwärmern über Powerbanks bis zu Beauty-Gadgets: Ein günstiger, nicht ausreichend geprüfter Lithium-Ionen-Akku kann im Alltag zur echten Gefahr werden. Wer solche Geräte nutzt, sollte auf anerkannte Sicherheitszertifizierungen achten und Warnmeldungen der Hersteller ernst nehmen.
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